PMV-intern

Du hast Lust, in unserem Chor mitzusingen?

Für das Projekt, welches im Februar 2019 startet, freuen wir uns auf frische, musische, erfahrene und freudige Chorsängerinnen und Chorsänger. Zur ausgewogenen Verteilung innerhalb der Stimmregister sind wir speziell erfreut an zusätzlichen Tenor- und Bassstimmen.

America Calling

Sehnsucht, Jazz und Balladen

Samstag, 29. Oktober 2016, Aula der Kantonsschule Wohlen

Sonntag, 30. Oktober 2016, Aula der Kantonsschule Wohlen

 

Programm

Kurt Weill:                                  Die Sieben Todsünden

                                                 für Männerchor und Sopran

                                                 Prolog

                                                 1) Faulheit  2) Stolz  3) Zorn

                                                 4) Völlerei  5) Unzucht

                                                 6) Habsucht  7)Neid

                                                 Epilog

 

Kurt Weill, arr. Straigtht:             Speak Low-Chor

 

George Gershwin arr. Althause:    A Gershwin Jazz Trio-Chor

                                                 1) Nice work if you can get it

                                                 2) Someone to watch over me

                                                 3) I got rythm

 

Kurt Weill, arr. Hunter                 September Song - Chor

 

Kurt Weill, arr. Robinson              Mack the Knife - Chor

 

George Gershwin                         Selektions from Porgy and Bess

                                                  Intro and 'Summer-Time'

                                                  'A woman ist a some-time thing'

                                                  'Headin`for the Primis`Land'

                                                  'I got plenty o`nothin`'

                                                  'Bess you is my woman now'

                                                  'It ain`t necessarily so'

                                                  Finale

                                                  'Oh Lawd, I`m on my way'

 

Mitwirkende

Solisten

Désirée Pauli, Sopran

Serafin Heusser, Bariton

 

Orchester

Klarinette I/Sax    Nedyalko Petrov

Klarinette II          Mihaela Barbuceanu

Trompete             Valentin Francois

Violine. I.             Paula Novoa

Violine. II             Anna Theresa Sigmund

Viola                    Jannai Balikavlayan

Cello                    Franziska Ammer

Kontrabass           Viktor Varga

Piano                   Stefka Rancheva

Perkussion           Matthias Bucher

 

Leitung                Andrew Dunscombe

 

Am Anfang des 20. Jahrhunderts war Europa in Aufruhr. Viele Musiker suchten Zuflucht in den USA, zum Beispiel Sergei Rachmaninow, Arnold Schönberg - und Kurt Weill. Letzterer stammte aus einer jüdischen Familie, 1900 wurde er in Dessau geboren. 1933 verliess Kurt Weill Deutschland und ging nach Paris, zwei Jahre später nach New York. Dort lernte er George Gershwin kennen. Die beiden Komponisten freundeten sich an. Gershwin übte grossen Einfluss auf Weills Kompositionen aus: Die in Deutschland entstandenen Werke waren eckig und hart; in den USA plflegte Kurt Weill einen weicheren, lyrischeren Stil - ähnlich wie George Gershwin.

'America Calling' beginnt mit einem Werk von Kurt Weill 'Die sieben Todsünden'. Der Text stammt von Berthold Brecht. Das Stück erzählt, wie zwei Schwestern, Anna und Anna (eigentlich die gleiche Person) durch Amerika reisen, um Geld zu verdienen. Damit will sie ein Haus für ihre Familie kaufen. Annas Familie wird von einem Männerchor gesuchen, welcher Kommentiert, was Anna auf ihrer reise erlebt. Sie besucht sieben Städte. In jeder erfährt sie eine der sieben Todsünden.

Auf Weill's Todsünden folgen berühmte Musical-Stücke von Gershwin und Weill, wie 'I got Rhythm' und 'Someone to watch over me' (Gershwin) sowie 'Speak Low' und 'September Song' (Weill). Wie nah Kurt Weill in dieser Zeit Gershwins Stil war, ist in diesem Teil des Programms deutlich zu hören.

Das Programm endet mit Auszügen aus 'Porgy an Bess' - Gershwins berühmtestes Werk. Die Oper, 1933 komponiert, sollte eine Oper fürs Volk sein, besetzt mit ausschliesslich schwarzen Sängern. Viele Kritiker und auch Sänger stuften das Stück herablassend und rassistisch ein. Trotz seiner schwierigen Geschichte beinhaltet 'Porgy and Bess' viele von Gershwins grössten Hits, zum Beispiel 'Summertime' oder 'I got plenty`o nothin'.